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Der Frauenanteil bei MINT-Studiengängen in Deutschland ist gestiegen

Bild raeng_publications - Pixabay

In Deutschland entscheidet sich laut Statistischem Bundesamt (Destatis) immer mehr Frauen für ein Studium in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 

Der Anteil von Erstsemesterinnen in diesen Studienrichtungen im Studienjahr 2024 lag erstmals bei 36 Prozent – ein neuer Höchstwert und fünf Prozentpunkte mehr als vor zehn Jahren. 

Insgesamt wählten etwa 39 Prozent aller Studienanfänger*innen ein MINT-Fach: rund 318.800 Personen. Besonders beliebt waren Informatik, Maschinenbau und Wirtschaftsinformatik. Die Zahl der MINT-Erstsemester*innen stieg im Vergleich zu 2023 um etwa drei Prozent. Langfristig gegenüber vor zehn Jahren ist diese Zahl jedoch um fünf Prozent gesunken ist.

Trotz des Anstiegs bei den Studiengängen bleibt der Frauenanteil in MINT-Ausbildungsberufen niedrig

Trotz des Anstiegs im Studium bleibt der Frauenanteil in MINT-Ausbildungsberufen niedrig: Nur rund 12 Prozent der neu gestarteten Auszubildenden in solchen Berufen sind weiblich. Unterschiede zeigen sich auch zwischen den Fächern – etwa sehr hohe Frauenanteile in Innenarchitektur, aber deutlich geringere in technisch geprägten Bereichen wie Fahrzeugtechnik. 

Aktuell beliebteste Studiengänge und Ausbildungsberufe von Frauen

Studium:
Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitswissenschaften dominieren die Studienwahl von Frauen, angeführt von BWL, Psychologie und Medizin.

Ausbildung:
Mädc hen und Frauen wählen aktuell am häufigsten Berufe im Gesundheits- und Bürobereich, allen voran medizinische Fachangestellte und Kauffrau für Büromanagement.